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2. Herren - 6:9 im Duell der Regionalliga-Reserven

Geschrieben von Jan Rundshagen
30.10.2017

Am vergangenen Sonntag empfing unsere zweite Mannschaft die junge, hungrige zweite Mannschaft aus Sasel. Trotz der Tabellenkonstellation vor dem Spiel fanden wir uns in der Außenseiterrolle wieder, denn Sasel war mit der besten aktuell machbaren Aufstellung angereist. Dennoch wollten wir für ein enges Spiel sorgen.
Los gings also mal wieder mit den Doppeln. Christopher und Finn spielten gegen Patrick Masur und Jon Wrobbel. Nachdem der erste Satz knapp verloren wurde, konnten die beiden die Sätze zwei bis vier alle knapp für sich entscheiden. Damit bleibt unser Spitzendoppel ungeschlagen! Nils und ich spielten gegen den Ex-TTGler Malte Dittmar und Nils Scharwächter. Die ersten beiden Sätze gewannen wir jeweils in der Verlängerung. Leider reichte das nicht zum Sieg, wir mussten uns trotz guter Leistung im fünften zu neun geschlagen geben. Nun war unser Vater-Sohn-Doppel, bestehend aus Jan-Ole und Mannschaftsführer Bernt, an der Reihe. Den ersten Satz gewannen die beiden trotz ? zumindest nach Ansicht von Papa ? schlechtem Platzierungsspiel von Jan-Ole in der Verlängerung. Danach steigerten sich die beiden nochmal und konnten ziemlich sicher mit 3:1 gewinnen. Nach den Doppeln lagen wir also mit 2:1 vorne.

Im ersten Einzel brauchte Christopher einen Satz, um sich auf seinen Gegner Patrick Masur einzustellen. Danach spielte er aber wie beflügelt (also mit Chicken Wings) und gewann sehr sicher mit 3:1. Nils konnte gegen Malte Dittmar gut mithalten und den ersten Satz sogar klar an seine Fahnen heften. Hätte er den zweiten Satz (9:11) auch geholt, wäre eventuell noch mehr drin gewesen. So verlor er leider mit 1:3.

In der Mitte standen sich nun Jan-Ole und Jon Wrobbel gegenüber. Jan-Ole kämpfte wie immer gut und konnte im zweiten Satz sogar ein 6:10 drehen. Mehr war aber gegen einen gut aufgelegten Wrobbel leider nicht drin ? 1:3. Finn spielte gegen Ballonabwehrking Nils Scharwächter. Dieser konnte mit seiner Sicherheit gerade die langen Ballwechsel immer wieder für sich entscheiden und Finn so relativ klar mit 3:0 schlagen.

Im unteren Paarkreuz war nun unser stolzer Mannschaftsführer Bernt am Zug. Er hatte mit Nisse Thüne einen sehr offensiven Gegner, der gerne auf die Alles-oder-nichts-Taktik setzt. Glücklicherweise sprang dabei in vier umkämpften Sätzen nur einmal alles und dreimal nichts raus, sodass Bernt das Spiel mit 3:1 gewinnnen konnte. Weiter ging es mit mir. Wie immer, wenn es gegen Sasel geht, hieß mein Gegner Michel Dohmen, und wie fast immer wurde es knapp. Die ersten vier Sätze endeten alle mit 11:9 und wurden aufgeteilt. Leider erlaubte ich mir ausgerechnet im fünften Satz ein Konzentrationsloch, sodass ich diesen deutlich verlor.

Mit 4:5 ging es in die zweite Einzelrunde. Diese eröffneten Christopher und Malte Dittmar. Einen nicht enden wollenden ersten Satz verlor Christopher leider in der Verlängerung mit 19:21. Auch im zweiten Satz war Christopher dran, er verlor erneut mit zwei Punkten Abstand ? 9:11. Davon konnte er sich nicht mehr erholen und so verlor er mit 0:3. Nils spielte gegen Patrick Masur. Dieser kam mit Nils' Spiel leider ziemlich gut zurecht. Wie man Patrick kennt, präsentierte er eine Mischung aus Tischtennis- und Tennistechniken, die zu einem sicheren 3:0-Sieg reichte, auch wenn Nils sich den dritten Satz fast geschnappt hätte.

Nun war es an Jan-Ole, seinen (altersmäßig) kleinen Bruder gegen Nils Scharwächter zu rächen. Das gelang Jan-Ole im Eiltempo, mit seinem druckvollen Spiel ließ er seinem Gegner in drei Sätzen keine Chance. Finn spielte gegen Jon Wrobbel, der an diesem Tag wenig anbrennen ließ. Auch wenn Finn die Sätze eins und drei sehr offen halten konnte, musste er seinem Gegenüber nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren. 5:8 nun also der Gesamtzwischenstand, es sah nicht gut aus.

Unten spielten jetzt parallel Bernt und ich. Unser aktuell mit großem Selbstvertrauen aufgepumpter Mannschaftsführer hatte es mit Michel Dohmen zu tun. Die ersten beiden Sätze konnte Bernt sich krallen, der dritte ging in der Verlängerung weg. Glücklicherweise konnte er den vierten Satz zu 10 für sich entscheiden und seinen Lauf somit fortsetzen! Bernt hat also 2:0 gespielt ? damit durften sich diejenigen, bei denen es weniger gut lief, schon einmal warm anziehen für die Aftermatchphase. Ich spielte gegen Nisse Thüne. Leider ließ ich, nervenstark und vom Glück verfolgt, sowohl im ersten als auch im dritten Durchgang einen Satzball liegen und verlor beide. So stand es nach drei Sätzen 1:2. Im vierten spielte ich dann komplett kopflos und Nisse traf auch gut, sodass mir nichts anderes übrig blieb als eine 1:3-Niederlage zu akzeptieren.

Damit stand unterm Strich ein 6:9. Ein ordentliches Ergebnis, trotzdem wäre mehr drin gewesen. Ein Dankeschön noch an alle, die sich zur Unterstützung in der Halle eingefunden haben! Für uns geht es nach zweiwöchiger Pause am 5.11. zuhause gegen Schwarzenbek II weiter. Das wird sicherlich nicht leichter als das Spiel vom Sonntag, trotzdem werden wir natürlich versuchen, uns so gut wie möglich zu schlagen!

Arne Louis

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